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VfL Grasdorf e. V. informiert Abteilungsleiter über Rechtsextremismus

Im Rahmen seiner Jahresauftakt-Veranstaltung am 07.01.2012 hatte das Präsidium des VfL Grasdorf e. V. einen Vertreter des Niedersächsischen Landespräventionsrates (LPR) eingeladen, um die Abteilungs- und Übungsleitern des Vereins über das Thema Rechtsextremismus zu informieren.
Tobias Voigt, Mitglied des Vereinspräsidiums, betonte in seiner Begrüßungsrede, dass es dem VfL Grasdorf e. V. ein besonderes Anliegen sei, sich als Sportverein mit einem breit gefächerten Angebot für jedermann, deutlich gegen Rassismus und für Integration und Toleranz einzusetzen.

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KHK Gerhard Bücker

In seinem Vortrag stellte Kriminalhauptkommissar Gerhard Bücker vom Landespräventionsrat zunächst aktuelle Entwicklungen und Aktivitäten der rechtsextremistischen Szene in Niedersachsen dar. Er hob insbesondere hervor, mit welchen Werbemethoden und Strategien Rechtsextremisten versuchen, auch über die Mitgliedschaft in Sportvereinen, Einfluss auf Kinder und Jugendliche zu nehmen. Die etwa 40 Abteilungs- und Übungsleiter, die am Samstag Vormittag im Vereinsheim des VfL Grasdorf e. V. seinen Ausführungen folgten, forderte er auf, wachsam zu sein, um rassistische und menschenverachtende Äußerungen oder Verhaltensweisen frühzeitig erkennen und dagegen vorgehen zu können. Auch in Niedersachsen habe es in den letzten Jahren mehrfach Fälle gegeben, in denen Angehörige der rechtsextremistischen Szene in Sportvereinen in Erscheinung getreten seien.
Bücker lobte das stetig wachsende Engagement gegen Extremismus in großen Teilen der Bevölkerung, wie das des VfL Grasdorf e. V., entsprechende Informationen für seine Mitglieder zur Verfügung zu stellen, um diese im Umgang mit fremdenfeindlichen und antidemokratischen Verhaltensweisen zu sensibilisieren.
Hilfestellung und ein breites Beratungsangebot für Vereine und Verbände, Jugendeinrichtungen sowie zivilgesellschaftliche Initiativen, bietet auch die Landeskoordinierungsstelle für das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“, die ebenfalls an den Landespräventionsrat angeschlossen ist.